Archiv der Kategorie: Regelmäßig

#Flüchtlingshilfe-Stammtisch im Hardy’s in #Hamm

Am letzten Freitag fand wieder unser Stammtisch im Hardy’s statt. Er war wie jedes Mal international gut besucht. Bei sehr leckerem Essen und Trinken redeten wir über die aktuelle Lage für Geflüchtete in Hamm aber auch bundesweit. Die Vorkommnisse in Chemnitz vom vorletzten Wochenende boten viel Gesprächsstoff. Über die Meldungen, dass dort Nazis geradezu Menschenjagden veranstaltet hatten, zeigten wir uns äußerst bestürzt und diskutierten die Auswirkungen auf die Geflüchteten hier in Hamm. Wir hoffen, dass die Lage sich nicht weiter aufheizt und machen uns Sorgen um unsere Freunde und Bekannten, die aus fernen Ländern zu uns nach Deutschland gekommen sind, um nach teils jahrelangen Strapazen und Entbehrungen Schutz und Sicherheit zu erfahren.

Der Stammtisch findet jeden letzten Freitag im Monat im Hardy’s an der Pauluskirche statt. Jeder, der solidarisch mit Geflüchteten ist, ist herzlich Willkommen.

Malteser Cup 2018 in #Hamm

Wie jedes Jahr fand heute der heiß herbei gesehnte Malteser Cup 2018 statt. Die Flüchtlingshilfe Hamm e.V. nahm mit zwei Mannschaften teil und erreichte mit der ersten den vierten Platz von insgesamt 28 Mannschaften.

Unser herzlicher Dank gilt den Maltesern um Herrn Thilo Diekmann für die gute Organisation der Veranstaltung! Und wir versprechen nach dem Erreichen des Achtelfinals 2015, dem Erreichen des Viertelfinales 2016, dem Erreichen des Halbfinales 2017 und 2018 nächstes Jahr direkt um den Malteser Cup im Finale zu streiten. 🙂

Kunstprojekt mit geflüchteten Mädchen

Die Flüchtlingshilfe Hamm e. V. bot in ihrem Repertoire einige Zeit regelmäßig montags einen Kunstkurs für Geflüchtete an. Der Kurs fand statt im Atelier der renommierten Künstlerin Tanja Prill, die neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit auch eine kleine, private Malschule für alle Altersklassen in Hamm führt. Gemeinsam mit den Geflüchteten wurden unterschiedliche Themen und Techniken angegangen, wie zum Beispiel Acrylmalerei, Zeichnen oder Skulpturieren. Hauptsächlich junge Frauen nahmen dieses Angebot wahr. Neben dem künstlerischen Aspekt, bot sich hier auch Raum um die neu erworbenen Deutschkenntnisse zu erproben. Das Projekt ist zunächst einmal ausgelaufen, kann aber bei Bedarf und Finanzierung jederzeit wieder aufgenommen werden.

Tanja Prill: „Ich male immer schon um der Melancholie des Lebens und der Tragik des Seins
wegen. Kunst eröffnet uns die Möglichkeit Dinge zum Ausdruck zu bringen, die sich nicht in
Worte fassen lassen und sie spricht dabei eine universelle Sprache. Für mich war es eine
logische Konsequenz Flüchtlingen zu ermöglichen sich zu entfalten und dabei auch Erlebtes
aufzuarbeiten.“
„Wir sind dankbar, dass wir Tanja Prill für dieses
Projekt gewinnen konnten. Die Möglichkeit sich künstlerisch zu entfalten ist eine wertvolle
Bereicherung für den leider oft grauen Alltag der Geflüchteten.“

Fotos von Daniel Fischer: