Die Flüchtlingshilfe auf der Lippewelle – Laptops für Flüchtlingskinder

Die Flüchtlingshilfe sammelt ausgediente aber noch voll funktionstüchtige Laptops, um Flüchtlingskindern die technischen Möglichkeiten zur Teilhabe zu bieten. Wenn Sie noch alte Laptops oder Rechner mit Internetmöglichkeit und Officeprogrammen wie Word, Excel etc. bei sich stehen haben, dann kommen Sie bitte auf uns zu:

Flüchtlingshilfe Hamm e.V.
Kirsten Markwart
kirsten.markwart[at]fluechtlingshilfe-hamm.de

Informationen in vielen Sprachen zum #Coronavirus in #Hamm


Informationen zum #Coronavirus in #Hamm . #covid19 #covid19de #informationhttps://www.hamm.de/corona

Fragen und Antworten zu #Corona in #Hamm https://www.hamm.de/corona/fragen-und-antworten

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TürkischArtikel über das #Coronavirus auf Türkischhttps://www.berliner-zeitung.de/tr/koronavirues-hakknda-bilmeniz-gerekenler-li.78651
KurdischZanîn li ser koronahttps://www.hamm.de/corona
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#Coronavirus erklärung auf #Arabisch .https://www.who.int/ar/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019

#Coronavirus erklärung auf #Russisch .https://www.who.int/ru/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019

#Coronavirus in #LeichteSprache erklärt.https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/corona-virus_leicht_2020-02-04_web.pdf

#Coronavirus in #Gebärdensprache erklärt. #DGShttps://ksl-msi-nrw.de/de
Die Internetseite der Stadt Hamm in vielen Sprachen.

Krabbelgruppe der Flüchtlingshilfe

Die Flüchtlingshilfe beherbert seit einiger Zeit eine Krabbelgruppe bei sich. Ganz niederschwellig wird mit den Kindern gespielt und gemeinsam die Zeit verbracht. Wenn Sie, auch gerne als deutschstämmiger Elternteil, ein wenig Zeit mit anderen Eltern und Kindern verbringen wollen, wenden Sie sich bitte an krabbelgruppe[at]fluechtlingshilfe-hamm[punkt]de .

Fake News! Oder: Wie der Broccoli ins Gefängnis kam

Am gestrigen Donnerstag führte das theaterpädagogische Projekt „Vorhang auf!“ der Flüchtlingshilfe Hamm ihr neuestes Stück „Fake News! Oder: Wie der Broccoli ins Gefängnis kam“ im Helios Theater auf. Nach ihrem großen Erfolg mit „Boarding completed“ im Jahr 2017 und zwei kleineren Produktionen 2018 führte das Projekt unter dem Ehepaar Jennifer und Adrian Ruda nun ihr viertes Theaterstück auf.


Adrian Ruda: „Es ist eine Freude mit den jungen Menschen zusammen zu arbeiten und solch ein Theaterstück aus ihnen heraus zu kitzeln. Die Aufführung war nicht das Ziel, sondern das Resultat unserer Proben. Irgendwann stellte sich heraus, dass wir eine Stück wagen wollen, und gestern Abend war es dann so weit.“


Martin Kesztyüs, Vorsitzender der Flüchtlingshilfe: „Es ist jedes Mal
wieder ein Erlebnis mit „Vorhang auf!“ Ich habe mich richtig auf den
Abend gefreut und wurde nicht enttäuscht. Die theaterpädagogische Arbeit des Ehepaars Ruda ist eine wichtige für die Teilhabe an der Gesellschaft und wird dankenswerter Weise ermöglicht durch Mittel der Werkstadt für Demokratie und Toleranz, der unser besonderer Dank gilt!“

Tafel der Solidarität in Hamm

Gestern fand von 14-17 Uhr auf dem Marktplatz an der Pauluskirche die ‚Tafel der Solidarität‘ der Caritas statt. Beim Aufbau regnete es noch. Doch der Himmel klärte sich und blieb dann den gesamten Nachmittag über hin trocken, ja zwischendurch ließ sich sogar die Sonne blicken. Leckeres Essen, tolle Menschen, ein interessantes Programm und ein wundervolles Rudelsingen haben diesen Nachmittag perfekt gemacht.

Vierter Geburtstag der Flüchtlingshilfe

Am letzten Freitag fand der 4.Geburtstag der Flüchtlingshilfe statt. In freundlicher Atmosphäre wurde gegrillt und sich angeregt unterhalten.

 

 

 

 

 

Es gab leckere Würstchen, sowohl halal als auch mit Schweinefleisch, und diverse Salate, Kuchen und weitere kulinarische Feinheiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Besuch von der FUgE, Regionalpromotor Marcos Da Costa Melo, gesellte sich zu uns brachte ein paar Köstlichkeiten mit.

 

 

 

 

 

Nachdem die Flüchtlingshilfe am 26.03.2015 gegründet worden war, folgten zwei aufregende Jahre des Aufbaus und ein weiteres Jahr der Konsolidierung. Wir befinden uns inzwischen im fünften Jahr und können auf viele Erfolge zurück schauen. Die Zahl der Geflüchteten ist zwar rückläufig, im Rahmen der Integrationsarbeit und dem Anspruch vorbereitet zu sein, wenn Europa wieder mehr Geflüchtete aufnimmt, sieht die Flüchtlingshilfe sich vielen Aufgaben gegenüber und hofft auf eine weiterhin prosperierende Zeit.

 

 

Theaterprojekt „Vorhang auf!“ mit neuem Stück

„Fake-News! Oder: Wie der Brokkoli ins Gefängnis kam“

 

 

 

Für das Theaterstück „Fake-News! Oder: Wie der Brokkoli ins Gefängnis kam“ suchen wir Mitspieler*innen ab 13 Jahre!

Am Montag, 11.02.19, um 16 Uhr startet das Theaterprojekt  „Vorhang auf!“ der Flüchtlingshilfe Hamm e.V. in die vierte Runde!

Darum geht es in dem Stück:

Eine Zeitung ist voller Nachrichten, Berichte, Fotos und Werbung. Alles hat seinen Platz und seine Ordnung. Was passiert aber, wenn diese Ordnung durcheinander gerät und nichts mehr da ist, wo es hingehört? Die Figuren aus der Zeitung erwachen zum Leben und sorgen für allerlei Unruhe, Witz und Drama. In diesem humorvollen Stück verwischen Fantasie und Wirklichkeit.

Alle sind willkommen, Anmeldungen und Informationen unter: vorhang.auf[at]fluechtlingshilfe-hamm.de

Abgesagt!

Die Lesung von Herrn Prof. Dr. El-Mafaalani fällt leider aus Krankheitsgründen aus. Wir bemühen uns um einen baldigen Nachholtermin!

Das Integrationsparadox – Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt

„Das Gute-Laune-Buch des Jahres“ schrieb DER SPIEGEL in seiner Buchkritik über Aladin El-Mafaalanis neuestes Buch (40/2018). In Zeiten, in denen Migration als die „Mutter aller Probleme“ bezeichnet wird, rechte Gruppierungen gegen Migranten hetzen und Hass säen wollen, stellt der Autor Integration in Deutschland als durchaus gelungen und gut funktionierend dar, verschweigt aber auch nicht die Probleme, die es noch zu lösen gilt.

Professor Dr. El-Mafaalani hilft uns zu erkennen, dass „es in Deutschland nie eine bessere Zeit gab als heute und dass wir vor ganz anderen Herausforderungen stehen, als gedacht.“ (Buchcover) Aladin El-Mafaalani erläutert die Thesen aus seinem Buch in einem Vortrag, diskutiert mit uns und macht uns Hoffnung!

 

Eintritt frei* Es wird jedoch auf Wunsch von Herrn El-
Mafaalani um eine Spende zugunsten von Amnesty
International gebeten.

Heinrich-von-Kleist-Forum
Platz der Deutschen Einheit 1, 59065 Hamm

Wenn Sie möchten, können Sie sich auf Facebook anmelden: https://www.facebook.com/events/316896538902741/

Einführung: Bernd Lammers, VHS Hamm
Moderation: Claudia Hartig, Amnesty International Hamm

Vita

Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani

geb. 1978 in Datteln
• Studium in Bochum (Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft, Arbeitswissenschaft)
• Lehrer am Berufskolleg Ahlen
• Professor für Politikwissenschaften und politische Soziologie an der FH Münster
• seit 2018 Leiter der Integrationsabteilung im
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in NRW

 

Unterstützt von

Amnesty International Gruppe Hamm
Buchhandlung Holota
Flüchtlingshilfe Hamm e.V.
Volkshochschule Hamm

Refubeats 2018 – Ein schönes Fest

Aufbau

Gestern wurde gefeiert: Die Flüchtlingshilfe Hamm e.V. hatte zum  vierten Mal zum Fest „Refubeats“ eingeladen. Bereits der Aufbau machte den Helfern ungemein Spaß.

Programm

Zum Programm gehörte wie inzwischen in jedem Jahr ein Auftritt der Hip-Hop-Gruppe „Art of Moving“, die trotz des feuchten Wetters den Gästen ordentlich einheizte. Die Nässe schreckte nicht davor ab, sich im Rahmen der Choreographie auch auf den Boden zu legen.

Die afghanischen Freunde der Flüchtlingshilfe gaben ihren beeindruckenden Schwerttanz zum Besten.

Grußworte, Musik und Tanz

Nachdem Bürgermeister Lindemann Grußworte der Stadt gesprochen  und Seiki Spyrou von der Flüchtlingshilfe sich bei all den Helfern und der Freikirche bedankt hatte, nahm das Fest seinen gewohnten Lauf mit viel Speis, Trank, Musik und Tanz.

„Unser Weg nach Deutschland“

Am letzten Donnerstag fand ein Interviewabend mit dem Titel „Unser Weg nach Deutschland“ statt, eine  gemeinsame Veranstaltung der Flüchtlingshilfe Hamm e.V.  mit der ai-Gruppe Hamm und der FUgE in der VHS . Der Leiter der Volkshochschule, Herr Lammers, übernahm die Einführung in das Themenfeld und ging dabei auch auf die aktuellen Ereignisse in Chemnitz und Köthen ein. Er betonte, dass die VHS für Toleranz und Vielfalt stehe und daher froh sei, Gastgeber eines solchen Interviewabends zu sein.

Frau Monika Siegert von der Amnesty-Gruppe in Hamm moderierte die unterhaltsame Interviewrunde. Sie stellte die Teilnehmerinnen Frau Dorsa Moinipour, Frau Selda Izci und Frau Zara Behzadpour vor und läutete sogleich die erste Runde ein, indem sie fragte, welche Erfahrungen die Damen in ihrem bisherigen Leben mit Ressentiments und Fremdenfeindlichkeit gemacht hätten. Die Perspektiven unterschieden sich voneinander in auffälliger Weise. Je weniger deutsch jemand aussah, desto stärker waren die auf Diskriminierung basierenden Erfahrungen. Frau Izci berichtete davon, dass es einen erheblichen Unterschied mache, ob man als sogenannter „Biodeutscher“ eine Wohnung suche oder als Mensch mit Migrationshintergrund.

Die Diskussion verfestigte sich beim Begriff der „Integration“ und wieviel von den verschiedenen Akteuren dabei erwartet werden könne. Die Bandbreite ging von einer fordernden bis zu einer gebenden Haltung in dem Sinne, dass angemerkt wurde, dass nicht jede Frage nach der Herkunft unbedingt mit negativen Intentionen einhergehe. Auf der anderen Seite wurde die teils verletzende Wirkung solch einer Frage dargelegt. Frau Izci ließ die Zuschauer an den Emotionen teilhaben, die sie selbst häufig gefühlt hatte: „Deutschland ist eigentlich meine Heimat. Aber mir wird immer wieder das Gefühl gegeben, nicht deutsch zu sein.“ Frau Dorsa Moinipour erwiderte: „Ich empfinde es als diskriminierend, wenn es die erste Frage ist, die mir gestellt wird. Es vermittelt: Du gehörst nicht zu uns. Es verletzt mich, wenn gedacht wird, dass ich nicht dazu gehöre.“ Frau Behzahdpour entgegnete, dass solch eine Frage auch einfach ein erster Schritt der Annäherung sein könne. Und aus dem Publikum kam der Einwand, dass es auch einfach Interesse zeigen könne. Man einigte sich darauf, dass es ganz stark von der empfundenen Intention der Frage abhänge, ob sie verletzend wirke oder nicht.

Als Lösungsansatz brachte die Moderatorin, Frau Monika Siegert, ein Zitat von Herrn Aladin El-Mafaalani:

Die lebensweltliche Integration von Migranten benötigt Zeit und verläuft unspektakulär wie von selbst, wenn sich Menschen in Freiheit und Nachbarschaft begegnen, in Vereinen gemeinsame Ziele verfolgen und sich über die Unterschiedlichkeiten austauschen. Ohne Begegnungen und Austausch laufen auch die hartnäckigsten moralischen Appelle zur Integration notgedrungen ins Leere.

Wir von der Flüchtlingshilfe setzen genau dort mit unseren Angeboten an. Wenn Sie gerne neue Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen lernen möchten, so laden wir Sie herzlich zu unserem Meet & Talk dienstags nachmittags in die Zentralbibliothek zwischen 16-18 Uhr ein.

Frau Monika Siegert schloss den Abend mit einem weiteren Zitat von Herrn El-Mafaalani:

Umfassende Integration, also ein freies Land für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Sexualität, Behinderung zu sein, ist in allen Einwanderungsländern relativ neu… Zusammenwachsen dauert und tut weh.